Gewinnung

Der Abbau des Nittenauer Granodiorits erfolgt mit modernster Technik. Um die Stückigkeit des auszulösenden Gesteins an die Ansprüche der Aufbereitungsanlagen optimal anzupassen und Steinflüge bei Sprengarbeiten zu vermeiden, werden die zu sprengenden Felswände mittels Lasertechnik vermessen. Anschließend wird die Sprenganlage mit einer speziellen Software berechnet und angelegt. Das Bohren der für das Einbringen des Sprengstoffes vorgesehenen Bohrlöcher erfolgt durch den Einsatz eines raupenmobilen Bohrgerätes der neuesten Generation Atlas Copco SmartROC T40. Um die Effizienz der Sprenganlagen auf einem hohen Niveau zu halten ist es notwendig grösser, jedoch seltener zu sprengen. Das heisst weniger Emmissionen für die umliegenden Anwohner. Um solch grosse Sprenganlagen realisieren zu können kommt seit ca. 5 Jahren das elektronische Zündsystem I-kon sowie die Kombination von gelantinösem Sprengstoff und Emulsionssprengstoff zum Einsatz. Die Auslösung der Sprengung erfolgt ausserhalb des Sprengbereiches mittels Funkfernzündung. Der Vorteil dieser Zündmethode ist die Gewährleistung höchstmöglicher Sicherheit. Der Sprengberechtigte hat hierbei den gesamten Überblick über den Sprengbereich. Nach erfolgter Sprengung wird das freigelegte Haufwerk mittels Hochlöffelbagger CAT385 auf einen Muldenkipper von Typ CAT775F geladen. Dieser befördert nun das aufgeladene Material zur Vorbrechstation.